Anschaffung
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Tiere sind toll und welches Kind will nicht ein Tier haben - z.B. einen Hund, mit dem man Toben und Schmusen kann, der immer für einen da ist!
Fast alle Eltern kennen diese Kinderwünsche, aber Eltern sind erwachsen und sollten diesem Kinderwunsch nicht einfach nachgeben, DENN ein Tier ist kein Spielzeug. Ein Tier ist keine Sache. Es ist ein Lebewesen mit Anforderungen und Erwartungen. Deshalb sollte man sich VORHER ganz genau sicher sein, was man sich da "ins Haus holt" und was das für die Zukunft bedeutet. Denn ein Hund z.B. kann durchaus 10-15 Jahre alt werden!
Wenn Sie sich einen Hund anschaffen wollen, sollten Sie sich über die Folgen im klaren sein. Hier zieht ein zusätzliches Familienmitglied bei Ihnen ein. So kann man das durchaus sehen! Er braucht Zeit und Aufmerksamkeit, er verursacht Kosten, zum Beispiel für Hundefutter und Hundezubehör, Arbeit, Schmutz, eventuell auch Lärm und Gerüche, und das alles regelmäßig, täglich und über viele Jahre hinweg. Sie müssen mit Hundekrankheiten rechnen, mit Launen, mit dem Alter und dem Tod des Hundes.
Selbstverständlich stehen wir auch nach dem Verkauf unserer Welpen jederzeit gerne für Fragen zur Verfügung und geben den Käufern selbstverständlich auch Tipps mit auf den Weg, damit einem glücklichen Hunde-/Menschenleben nichts mehr im Wege steht.
Die Voraussetzungen der Hundehaltung
Der Mietvertrag erlaubt ausdrücklich eine Hundehaltung. Sicherheitshalber lässt man sich die Erlaubnis schriftlich vom Vermieter/den Miteigentümern geben.
Die Größe der Wohnung passt zur Größe des Hundes. Ein Bernhardiner wird in einem 1-Zimmer-Appartement nicht glücklich.
Der Halter/die Familie hat ausreichend Zeit für Beschäftigung: Spaziergänge, Pflege, Erziehung und Zuwendung. Durchschnittlich zwei bis drei Stunden am Tage sollte man schon investieren können, um sich aktiv mit dem Hund zu beschäftigen.
Ein Hund macht Schmutz und auch mal was kaputt (vor allem Welpen). Penible Hausfrauen und Inhaber teurer Designerwohnungen, sollten sich darüber klar sein, dass sich ihr Leben mit der Anschaffung eines Hundes grundlegend ändern wird. Ist dies nicht vorstellbar, sollte man eine Hundehaltung erst gar nicht in Erwägung ziehen.
Die Urlaubsfrage sollte im Voraus geklärt sein. Soll der Hund mit in die Ferien ist die Auswahl des Ferienziels stark eingeschränkt, an den meisten Stränden und Badeseen in typischen Urlaubsgebieten herrscht absolutes Hundeverbot. Bleibt der Hund zuhause, muss er vernünftig betreut und versorgt werden.
Hundehaltung verursacht regelmäßig feste Kosten, die finanziell tragbar sein müssen. Für unvorhergesehene tierärztliche Behandlungen sollte man auch regelmäßig etwas zurücklegen können.
Hundesport - Sport & Spiel mit Hunden
Hundesport und sinnvolle sportliche Beschäftigung mit dem Hund wirkt auch positiv auf den Menschen. Im Breitensport auf dem Hundeplatz und bei speziellen Hunde-Sportarten wie
Agility, Degilty, Flyball oder Clicker steht die Beschäftigung und das Spielen mit dem Hund zwar im Vordergrund - trotzdem wirkt der Sport als sinnvolle Beschäftigung mit dem Hund auch auf den Menschen und die Beziehung zwischen Mensch und Hund positiv. So gibt es für aktive Hundefreunde statt den Tanztee heute Sportarten wie das Dog Dancing und statt Kegeln eben Disc Dog Sport - Frisbee spielen mit Hund ...
„NEIN“ bei nur einem „NEIN“
10 Fragen vor dem ersten Hund !
1.) Ist die Wohnung geräumig genug und geeignet, einen Hund darin zu halten?
2.) Bringe ich genug Zeit und Geduld auf, mich mit dem Hund zu beschäftigen?
3.) Kann ich während der Lebenszeit des Hundes immer gleich für ihn sorgen?
4.) Liegt die Zustimmung des Haus-oder Wohnungseigentümers oder der Hausverwaltung vor, einen Hund (oder DIESEN Hund) zu halten? Ggf. schriftlich (auch bei Umzügen mit dem Hund VORHER zu beachten!!!)
5.) Sind alle Familienmitglieder mit dem neuen Vierbeiner einverstanden?
6.) Kann jedes Familienmitglied darüber hinwegsehen, dass ein Hund durchaus Unordnung in die Wohnung bringen kann?
7.) Bin ich damit einverstanden, dass der Hund auch hin und wieder meine Polstermöbel zweckentfremden könnte?
8.) Bin ich bereit, einen kranken Hund zu pflegen, auch wenn die Krankheit länger dauert und unangenehme Begleiterscheinungen (z.B. hohe Kosten) mit sich bringt?
9.) Ist sichergestellt, dass die erforderlichen Schutzimpfungen und evtl. Tierarztkosten aufgebracht werden können?
10.) Sind Unterbringung oder Versorgung während des Urlaubs gesichert und ist bekannt, was zu beachten ist, wenn der Hund mit in Urlaub geht?
Quelle:
www.dru.de